Ich war vom 10.11. bis 12.11.2015 auf der Continuous Lifecycle in Mannheim. Die Konferenz hat sich rund um das Thema Continuous Delivery gedreht, weiterhin war Docker in aller Munde. Durch die Konferenz wurde mir gezeigt, dass Docker inzwischen/langsam reif für den produktiven Betrieb ist.

Damit Continuous Delivery funktioniert nutzen viele interdisziplinäre Teams. Dabei hat das einzelne Team in der Regel viele Freiheiten, aber es gibt auch unumstößliche Regeln. Die folgenden Dinge habe ich oft gehört und die Reihenfolge ist willkürlich gewählt.

  • der gesamte Code ist in einem Repo und alle arbeiten auf einen Branch
  • es gibt ein einheitliches Logging und Monitoring
  • Entwickler sind für den Betrieb der Software verantwortlich
  • der Betrieb (Admins) sitzt bei den Entwicklern und es gibt keine wirkliche Unterscheidung
  • kleine Teams
  • wenige bis gar keine Schnittstellen zwischen den Teams
  • gute automatische Tests

Sehr beeindruckend fand ich den Vortrag von GameDuell. Sie machen Continuous Delivery mit GlassFish. Jeder der GlassFish kennt, weiß wie schwerfällig sich dieser Application Server anfühlt. Dieser Talk hat mir sehr deutlich gemacht, dass man seine Werkzeuge nur richtig nutzen muss, um innovative Dinge zu machen1.

In der nächsten Zeit werde mir privat und beruflich Docker genauer ansehen. Da ich definitiv auf tolle Technologien stehe.


  1. Innovativ ist für mich die Art, wie GameDuell entwickelt und Software ausrollt. Wie innovativ das Angebot von GameDuell ist, kann und möchte ich nicht einschätzen ;-) [return]